Modul 8:
Recherche

Recherchestrategien, Quellenkunde & Datenbanken

Strategien bei der Recherche

Jeder hat seine eigene Strategie um zu recherchieren. Viele gehen dabei aber strukturlos und ohne wirklichen Plan an die Recherche. Damit du diesen Fehler nicht machst und gleichzeitig noch hilfriche Tricks kennenlernst haben wir im Folgenden die Vorgehensweise dargestellt, die sich als besonders effizient erwiesen hat.

Stichworte sammeln

Mach dir zunächst ganz allgemein Gedanken zum Recherchethema. Welche Schlagworte fallen dir dazu ein, was ist dir bereits bekannt? Im Idealfall notierst du dir auch einige passende Schlagworte auf Englisch, falls dies die Wissenschaftssprache in deinem Fach ist. Notiere dir alle deine Gedanken. Erst im Anschluss solltest du die Suchmaschine deiner Wahl nutzen.

Notizen machen

Systematisches Suchen meint, dass du dir in einem separaten Dokument notieren solltest, in welcher Datenbank du welche Literatur gefunden hast. Das erspart dir doppeltes Suchen und verringert die Wahrscheinlichkeit Literatur zu übersehen.

In die Tiefe

Gehe vom Allgemeinen zum Speziellen. Mit einem Standardwerk zu deinem Recherchethema kannst du dir zunächst einen Überblick verschaffen. Dein Dozent kann dir dazu bestimmt ein passendes Lehrbuch empfehlen. Fachbücher und Artikel aus renommierten Zeitschriften setzen sehr viel Basiswissen voraus und sollten daher erst im Anschluss recherchiert und gelesen werden.

"zitiert durch"

So kommst du sehr schnell auf viel Literatur: Wenn du einen genau auf dein Thema passenden Artikel gefunden hast, kannst du die Quellen durcharbeiten. Dort wirst du die relevante Literatur der Vergangenheit finden. Das Ganze funktioniert auch nach vorn. Viele Fachdatenbanken und auch Google Scholar bieten die Funktion „zitiert durch“ an. Dort werden alle Artikel und Bücher angezeigt, die deine gefundene Quelle zitiert haben. Dadurch kannst du in kürzester Zeit sehr viele Quellen finden, wie bei einem Schneeballsystem.

Quellen organisieren

Viele Studenten fangen an, Literatur zu sammeln und speichern wahllos Artikel und heften Kopien in Ordner. Das fühlt sich gut an. Du hast schon mal einen Berg Literatur. Der nützt dir nur leider noch nichts. Du wirst in ein paar Wochen vergessen haben, was wo gestanden hat. Also musst du alles erneut durchsehen und das braucht Zeit. Zu viel Zeit. Einfacher ist es, wenn du dir ein System überlegst. So könntest du beispielsweise die gefundene Literatur nach einem einmaligen überblicksartigen Lesen der Gliederung deiner Arbeit zuordnen.

Bei der Organisation deiner Literaturrecherche können dir verschiedene Programme wie Endnote und Citavi helfen. Für Studierende der Universität Greifswald sind diese kostenlos. Informiere dich in deinem Rechenzentrum.

Aktualität

In der Regel sind aktuelle Quellen bei der Literaturrecherche zu bevorzugen. Sie beinhalten die aktuellsten Forschungsergebnisse. Meinungen über bestimmte Sachverhalte können sich durch neuere Forschungen ändern. Zudem gehen aktuelle Artikel und Bücher oft auf frühere Quellen ein, wenn diese noch relevant sind.

Prioritäten setzen

Bei der Literaturrecherche empfiehlt es sich, die Literatur zunächst nur oberflächlich zu lesen und zu systematisieren. Das vertiefende Lesen solltest du erst vornehmen, wenn dir der rote Faden deiner Arbeit klar ist und du bereit bist mit dem Schreiben zu beginnen.

Seriöse vs. unseriöse Quellen

Okay, das Internet ist großartig! Es wird dir unheimlich bei deinen Recherchen helfen. Es ist insbesondere geeignet, um sich einen Überblick über ein zu recherchierendes Thema zu verschaffen.

Wikipedia ist im Grunde genommen immer eine gute erste Anlaufstelle für ein Grundverständnis des zu recherchierenden Themas. Und wenn man eifrig sucht, finden sich noch eine Reihe weitere spannende und informative Seiten. Diese kannst du aber in deinen Haus- und Abschlussarbeiten nicht oder nur selten zitieren. Und das aus gutem Grund!

Bücher aus der Universitätsbibliothek und noch besser wissenschaftliche Fachartikel aus akademischen Fachzeitschriften sind als Literaturangabe in deinen Arbeiten deutlich besser geeignet.

Selbstverständlich kann aber auch die Fachliteratur mal daneben liegen oder veraltet sein. Je mehr du über ein Thema Bescheid weißt, desto leichter wird es dir auch fallen, die Perlen herauszupicken. Vertraue dabei  zunächst auf das Urteil deines Dozenten.

Woran kannst du aber nun feststellen, dass eine Quelle aus dem Internet vertrauenswürdig ist und somit ein guter Ausgangspunkt für deine Recherchen?

Datenbanken

Hier haben wir dir die für dich wichtigsten Datenbanken und Suchmaschinen aufgelistet…

Opac

Der Onlinekatalog der Universitätsbibliothek Greifswald

GVK/GBV

Gemeinsamer Verbundkatalog aller wissenschaftlichen Bibliotheken 

Google Scholar

Die akademische Suchmaschine von Google für einen ersten Überblick

…viel Erfolg bei deiner Recherche!

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