Modul 1:
Studienbeginn

Wie du den Herausforderungen zu Beginn deines Studium am besten begegnen kannst

Studienbeginn & Learning Shock

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Die Unterschiede zwischen Schule und Studium sind beträchtlich. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Erstsemesterstudierende beim Studienbeginn unter einem sogenannten „Learning Shock“ leiden. Durch das neue Umfeld, die neuen Herausforderungen, Ansprüche und Erwartungen kann man sich schnell überfordert fühlen. Gefühle der Angst, Frustration sowie verschiedenste Stresssymptome sollten dich also nicht erschrecken. Denn erstens bist du damit nicht allein und zweitens kann dir dabei geholfen werden.

Den Learning Shock überwinden

Akzeptanz &
Kommunikation

Zunächst gilt, dass du die negativen Gefühle (wie z.B. Enttäuschung, Angst und Frustration) wahrnehmen musst. Da du gerade diesen Text liest, ist dir wahrscheinlich schon aufgegangen, dass nicht alles am Studentendasein so toll ist, wie du vielleicht vorher erwartet hast. Mit dem Annehmen dieser Gefühle und der Erkenntnis, dass du dich in einer ganz normalen Entwicklungsphase befindest, bist du auch schon auf dem besten Weg.

Nun kannst du abwägen, ob dir die Kommunikation über deine Gefühle mit Freunden, der Familie und Mitstudierenden ausreichend hilft oder du zusätzlich professionelle Unterstützung benötigst. Diese findest du beispielsweise bei der psychologischen Beratung des Greifswalder Studierendenwerkes sowie der Studienberatung. Klar ist in jedem Fall, dass das Sprechen über negative Gefühle eher zum Abbau dieser beiträgt, als wenn du alles in dich hineinfressen würdest.

Wahrnehmung
& Erfahrung

Unter diesem Punkt versteckt sich der grundsätzliche Gedanke, dass es extrem hilfreich sein kann, sich selbst immer mal wieder zu beobachten.

Welche Situationen sind für dich besonders anspruchsvoll, wann erlebst du vermehrt Stress? So kannst du erkennen, ob du dich auf bestimmte Situationen speziell vorbereiten musst, um sie sicher zu meistern oder du diese sogar vermeiden solltest (sofern dies möglich ist).

Überlege dir außerdem, was deine persönlichen Stärken und Schwächen sind. So kannst du große Überforderung vermeiden und die für dich passenden Methoden finden, um schwierige Situationen zu bewältigen.

Relax.
There's time.

Hier möchten wir dir Folgendes mit auf den Weg geben: Lass dir Zeit!

Die Umstellung benötigt ein paar Wochen und manchmal auch Monate. Das ist normal. Bau dir nicht zusätzlich Druck auf, indem du zu viel von dir verlangst. Es kann hilfreich sein, sich vor allem kleine erreichbare Ziele zu setzen. Wie du dir solche Ziele setzt und einen passenden Plan für dein Semester gestaltest, findest du hier.

Tipp: Nutze die Erstiwoche voll aus! Vorab bekommst du einen Flyer mit allen geplanten Veranstaltungen. Dabei kannst du nicht nur deine neue Uni und Stadt kennenlernen, sondern auch frühzeitig Kontakt zu anderen Studierenden aufnehmen. Du wirst sehen, andere haben die gleichen Schwierigkeiten wie du! Aber zusammen ist der Start ins Studium gar nicht mehr so beängstigend.

Lösungen
finden

Nun geht es darum, Lösungsansätze zu finden, um dich vor belastenden Situationen gut zu schützen bzw. im Anschluss an solche Situationen für ausreichend Entspannung zu sorgen.

Den besten Schutz bieten passende Organisationsstrategien sowie Lernmethoden (–> siehe auch Modul 5: Lernstrategien und Modul 3: Selbstmanagement). Erholung ist auf unterschiedliche Art und Weise zu erreichen. Möglicherweise ist es für dich hilfreich Sport zu treiben, die Natur zu genießen, ein ausgiebiges Telefonat mit dem besten Freund/der besten Freundin zu führen oder dir ein gutes Essen zu gönnen.

Was auch immer bei dir für Entspannung sorgt, ist die richtige Strategie!

Das erste Semester meistern

Stay
informed

Mach dich schlau, was genau und an welcher Fakultät du eigentlich studierst. Informiere dich, wo welche Veranstaltungen stattfinden und welche deiner älteren Mitstudierenden im Fachschaftsrat sitzen und dir bei verschiedensten Problemen weiterhelfen können.

Sieh nach, wer deine Fachstudienberatung ist. Diese ist nämlich dein Ansprechpartner in Bezug auf die Struktur und den Ablauf deines Studiums. Und zu guter Letzt: Sei informiert über die Empfehlungen für das Erstsemester. Empfehlungen findest du im sogenannten Musterstudienplan. Er gibt dir Auskunft darüber, welche Fächer du idealerweise in diesem Moment belegen und welche Prüfungen du ablegen solltest.

Tipp: Trau dich, Fragen zu stellen! Weder deine Dozierenden, Fachstudienberatung, noch ältere Studierende beißen. Sie alle können verstehen, dass die „neue Welt“ in die du jetzt eintauchst verwirrend sein kann und werden ihr Bestes geben, um dir alles zu erklären.

Focus

Konzentriere dich auf das Wesentliche

Gerade zu Beginn deines Studiums solltest du dich an die Empfehlungen im Musterstudienplan halten. Mach maximal all das, was dir dort geraten wird. Oder etwas weniger. Das erste Semester sollte dazu da sein, um dir beim Eingewöhnen zu helfen. Wenn du dich gleich zu Beginn deines Studiums mit zusätzlichen Aufgaben überfrachtest, wirst du wenig Freude daran haben.

Reflect

Insbesondere das erste Semester solltest du dazu nutzen, um abzugleichen, inwieweit deine Erwartungen an dein Fach mit der Realität übereinstimmen. Schließlich gilt es zu überlegen, ob du mit den Diskrepanzen zwischen Wunsch und Realität leben kannst. Denn hier gilt: Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende (siehe dann auch unser Video zum Thema Studienabbruch an).

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